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Interkulturelles Coaching
Coaching ist eine Wegbegleitung. Der Mensch wird in seiner
einzigartigen Individualität erkannt und gefördert.
Im Coaching werden die Begabungen und Möglichkeiten des Klienten
deutlich gemacht. So wird "das Beste" im Menschen geweckt,
der Erfolgsweg erkannt und der Coach erinnert immer wieder an
den "richtigen Pfad".
Interkulturelles Coaching bezieht eine weitere Dimension
mit ein, nämlich den kulturellen Hintergrund bzw. das kulturelle
Umfeld der gecoachten Person.
Was ist der Unterschied von Coaching und Beratung?
In der Beratung weiß der Berater das, was der Kunde nicht
weiß. Der Kunde schildert sein Problem, der Berater präsentiert
eine Lösung. Diese Lösung entspricht oft dem Verständnis
und Weltbild des Beraters. So gibt es sehr viele gute Beratungskonzepte,
die nie in die Tat umgesetzt werden, da sie letztendlich nicht
auf den Kunden abgestimmt waren.
Der Coach geht davon aus, dass der Klient die für
ihn beste Lösung selber weiß bzw. entwickeln kann.
Der Coach hilft dem Klienten bei dieser Entwicklung. Die Lösung
des Problems, die durch ein Coaching entsteht, entspricht voll
und ganz dem Klienten und ist für diese nach seinem Selbstverständnis
umsetzbar. Coaching ist also eine Form von Begleitung, welche
zum Ziele hat, dem Coachee seine eigenen Ressourcen bewusst zu
machen und so zu entwickeln, dass er seine Fragen und Probleme
selbst bewältigen kann. Coaching verstehen wir als Hilfe
zur Selbsthilfe.
Wie wird Coaching durchgeführt?
Da Coaching ein interaktiver, Personenzentrierter Beratungs-
und Betreuungsprozess ist, der sowohl berufliche als
auch private Inhalte umfassen kann, muss die Basis dieser Beratungsbeziehung
gegenseitiger Respekt und Vertrauen sein.
Coaching ist zeitlich begrenzt und findet in mehreren Sitzungen
statt.
Das Coaching verläuft nach vorher vereinbarten Regeln, die
Teil des erarbeiteten Kontraktes sind. Im Kontrakt werden u. a.
auch die Anzahl, Dauer, Ort und Abstände der Sitzungen und
die Zielvereinbarung vorab festgelegt. Das allgemeine Ziel von
Coaching ist in der Regel erreicht, wenn der Teilnehmer seine
Selbstregulationsfähigkeiten wieder hergestellt
und/oder verbessert hat.
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